Willkommen bei www.duogynonopfer.de!

In Deutschland haben sich 580 mutmaßliche Geschädigte seit Juni 2010 gemeldet, sowie etwa 120 weitere Menschen in England. Beim BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) sind momentan 450 Fälle registriert.

Im englischen Parlament antwortete heute am 6.9.2017 die Premierministerin Theresa May zu Primodos:
http://news.sky.com/story/primodos-pm-says-we-need-to-recognise-impact-of-deformity-drug-11023269

Im März 2017 kam in England dieser Bericht auf SKYNEWS: „Primodos: The Secret Drug Scandal“  Er zeigt die skandalösen Umstände zu Primodos/Duogynon auf. Nahezu jede englische Zeitung hat im Vorfeld darüber berichtet. Der Film „Der vertuschte Skandal“ (ARD Bericht) zeigt das Ausmaß des Skandals.

Nina Hagen und Michael Greis unterstützen uns. Der Berliner Medizinrechtsanwalt Jörg Heynemann und der Paderborner Strafrechtler Detlev Stoffels vertreten „Duogynonopfer“. Bisher wurden 82 Rundbriefe versandt.

Die Homepage soll der Information über die bisher bekannten und diskutierten Vorkommnisse zu Duogynon dienen. Es melden sich immer mehr Duogynongeschädigte mit ihren Erlebnissen  und Schicksalen. Jede Lebensgeschichte diesbezüglich ist anders… und jede einzelne Geschichte verdient Aufmerksamkeit. Bitte schreiben Sie uns und melden Ihren „Fall“ auch dem BfArM! Melden Sie unbedingt auch dem BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel) Ihren Fall. Senden Sie es formlos per Email oder nutzen Sie das Formular des BfArM oder auch https://verbraucher-uaw.pei.de/fmi/webd/verbraucher_uaw
Hier ist zudem ein Link zu UAW Datenbank des BfArM. Hier können Sie die bislang gemeldeten Fälle bzw. Missbildungen anonymisiert einsehen (Suchbegriff Duogynon eingeben!).

 

Es geht um die Frage, ob Duogynon an den Missbildungen schuld ist und warum Bayer uns keinen Einblick in die Unterlagen erlaubt, wenn doch kein Zusammenhang bestehen soll?! Die eigenen beängstigenden Tierversuche aus dem Jahre 1969 versetzten Schering in Panik, doch nichts geschah.

Bayer lehnte alle Gespräche ab und gewann vor Gericht wg. der Einrede der Verjährung. Der Richter schlug eine Mediation vor, auch dies wurde abgelehnt. Die alten Scheringakten aus dem Berliner Landesarchiv zeigen auf, was Schering damals schon wusste. Dort lagern 7.000 Seiten alter Scheringdokumente, wie z.B. Anweisungen des Vorstandes, Tierversuche…. Auf Antrag können alle Medien und mutmaßliche Geschädigte diese Akten einsehen. Diese Unterlagen sind nun Bestandteil eines Untersuchungsausschusses in England. Im Herbst 2016 gab es eine Debatte zu Primodos im englischen Parlament. Der Ausschuss will im Frühjahr 2017 zu einem Ergebnis kommen. Anschließend kann es zu Prozessen gegen Bayer kommen, da die Verjährungsfristen in England anders sind.

Am 27.01.2017 fand eine Konferenz an der University of Cambridge zum Thema „Hormonelle Schwangerschaftstests“ statt. Dort sprachen verschiedene Historiker/Wissenschaftler.

Demo am Brandenburger Tor mit Nina Hagen, Conterganunterstützer wie Christian Stürmer und Andreas Meyer, Freunden aus unserer Gruppe, Unterstützern, Politikern,….. Vielen Dank für die Hilfe!!!

duogynon-demo-gruppenbild

Der Film „Der vertuschte Skandal“ zeigt das Ausmaß des Skandals. Die Doku ist nun bis 12/2017 verfügbar (siehe hier rechts)!

 

Rede Bayer Hauptversammlung 2016

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Aktuelle Termine

Mi., 6.9.2017 „Der vertuschte Skandal“ auf 3 SAT um 20.15 Uhr
(zahlreiche Wiederholungen auf Phoenix)

Duogynon Treffen Herbst 2017

Ergebnisse des englischen Untersuchungsausschusses zu Duogynon vorauss. Mitte Oktober 2017.

Minister Gröhe will die engl. Ergebnisse abwarten (Amtshaftungsklage)

11/2016: „Der vertuschte Skandal“ (45min)

Link zur Sendung „Nachtcafe“

12/2016 Nachtcafe (SWR) „Recht u. Gerechtigkeit“

SKY NEWS Bericht: „Primodos: The Secret Drug Scandal“ – 03/2017

2011: Kontrovers „Die Akte Duogynon“ (29min)

www.muvs.org ©2007 Vienna

Die englische Version von Duogynon (=Primodos im Jahre 1975) mit Warnaufklebern. In anderen Ländern wurde es immer noch als Schwangerschaftstest eingesetzt.