Willkommen beim Netzwerk Duogynon

Der Zusammenschluss von über 600 Duogynonbetroffenen

In Deutschland haben sich 604 mutmaßliche Geschädigte seit Juni 2010 gemeldet, sowie etwa 120 weitere Menschen in England. Beim BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) sind momentan 450 Fälle registriert.

NETZWERK DUOGYNON e.V. wurde im März 2018 gegründet. Ein Ziel ist z.B. die Aufklärung des Falles Duogynon und die Anerkennung der Schädigungen bzw. die Versorgung der Betroffenen.

Neue Studie (Tierversuch) aus dem Jahre 2018 bestätigt das Potential von Duogynon Missbildungen auszulösen!
https://www.nature.com/articles/s41598-018-21318-9
https://news.sky.com/story/primodos-study-finds-pregnancy-tests-had-potential-to-deform-embryos-11248682

Die englische Regierung/Premierministerin ordnet eine Untersuchung im Fall Primodos an! Die Untersuchungen in England sollen demnächst beginnen. In England wird man sogar aufgefordert seinen Fall zu melden!
http://www.immdsreview.org.uk

Das deutsche BfArM unternimmt praktisch nichts und hält an einer diskussionswürdigen Studie aus dem Jahre 2012 fest. In Deutschland werden wohl demnächst die Duogynon – Petitionen („Einrichtung eines Entschädigungsfonds für Duogynon-Geschädigte“) Im März 2017 kam in England der Bericht auf SKYNEWS: „Primodos: The Secret Drug Scandal“  Er zeigt die skandalösen Umstände zu Primodos/Duogynon auf. Der Film „Der vertuschte Skandal“ (ARD Bericht) zeigt das Ausmaß des Skandals aus deutscher Sicht. Nina Hagen und Michael Greis unterstützen uns. Der Berliner Medizinrechtsanwalt Jörg Heynemann und der Paderborner Strafrechtler Detlev Stoffels vertreten „Duogynonopfer“. Bisher wurden 94 Rundbriefe versandt. Die Homepage soll der Information über die bisher bekannten und diskutierten Vorkommnisse zu Duogynon dienen. Es melden sich immer mehr Duogynongeschädigte mit ihren Erlebnissen  und Schicksalen. Jede Lebensgeschichte diesbezüglich ist anders… und jede einzelne Geschichte verdient Aufmerksamkeit. Bitte schreiben Sie uns und melden Ihren „Fall“ auch dem BfArM! Melden Sie unbedingt auch dem BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel) Ihren Fall. Senden Sie es formlos per Email.

Es geht um die Frage, ob Duogynon an den Missbildungen schuld ist und warum Bayer uns keinen Einblick in die Unterlagen erlaubt, wenn doch kein Zusammenhang bestehen soll?! Die eigenen beängstigenden Tierversuche aus dem Jahre 1969 versetzten Schering in Panik, doch nichts geschah.

Bayer lehnte alle Gespräche ab und gewann vor Gericht wg. der Einrede der Verjährung. Der Richter schlug eine Mediation vor, auch dies wurde abgelehnt. Die alten Scheringakten aus dem Berliner Landesarchiv zeigen auf, was Schering damals schon wusste. Dort lagern 7.000 Seiten alter Scheringdokumente, wie z.B. Anweisungen des Vorstandes, Tierversuche…. Auf Antrag können alle Medien und mutmaßliche Geschädigte diese Akten einsehen. Diese Unterlagen sind nun Bestandteil eines Untersuchungsausschusses in England. In den letzten Jahren gab es viele Debatten zu Primodos im englischen Parlament. Der Ausschuss gab im November 2017 sein Ergebnis bekannt. In England kann es zu Prozessen gegen Bayer kommen, da die Verjährungsfristen dort anders sind. Am 27.01.2017 fand eine Konferenz an der University of Cambridge zum Thema „Hormonelle Schwangerschaftstests“ statt. Dort sprachen verschiedene Historiker/Wissenschaftler.

Demo am Brandenburger Tor mit Nina Hagen, Conterganunterstützer wie Christian Stürmer und Andreas Meyer, Freunden aus unserer Gruppe, Unterstützern, Politikern,….. Vielen Dank für die Hilfe!!!

duogynon-demo-gruppenbild

Der Film „Der vertuschte Skandal“ zeigt das Ausmaß des Skandals. Die Doku ist nun bis 12/2018 verfügbar (siehe hier rechts)!

Rede Bayer Hauptversammlung 2016

 

 

 

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Aktuelle Termine

11/2016: „Der vertuschte Skandal“ (45min)

Link zur Sendung „Nachtcafe“

12/2016 Nachtcafe (SWR) „Recht u. Gerechtigkeit“

SKY NEWS Bericht: „Primodos: The Secret Drug Scandal“ – 03/2017

2011: Kontrovers „Die Akte Duogynon“ (29min)

www.muvs.org ©2007 Vienna

Die englische Version von Duogynon (=Primodos im Jahre 1975) mit Warnaufklebern. In anderen Ländern wurde es immer noch als Schwangerschaftstest eingesetzt.